Die meisten Dokumentenverwaltungen sind vor der KI entstanden. Sie legen
Dateien ab, verschlagworten sie, erkennen Text — und haben irgendwann eine
KI-Funktion danebengestellt. Das merkt man: Die eigentliche Arbeit macht
weiterhin der Mensch, die KI hilft ein bisschen.
postbuch ist andersherum gebaut. Das Sprachmodell kommt nicht on Top, es ist das Fundament. Es entscheidet, worum es in einem
Dokument geht, wohin es gehört, was daran wichtig ist und was daraus folgt.
Alles andere — Ordner, Datenbank, Suche — ist Infrastruktur dahinter.
Deshalb kann postbuch Dinge, die sich mit Regeln und Schlagwörtern nicht
bauen lassen: erkennen, dass diese Erstattung zu jener Rechnung gehört und
um 43,20 € gekürzt wurde. Oder eine Frage zu einem Vertrag beantworten,
den nie jemand verschlagwortet hat.
Der ehrliche Teil: postbuch richtet sich an Leute, die einen kleinen Server zuhause betreiben — ein Raspberry Pi genügt.
Die Installation ist so freundlich erklärt, wie wir es hinbekommen. Aber
sie bleibt eine Installation, und das soll sie auch.