Selbst gehostet · Open Source · Deutsch

Deine Post
sortiert sich ab jetzt
von selbst.

postbuch liest jeden Brief, versteht ihn und legt ihn dorthin, wo du ihn später wieder findest. Auf deinem eigenen Server, in deinem eigenen Netz.

Installieren curl -s https://postbuch.net/install.sh | bash
AGPL-3.0 läuft auf dem Raspberry Pi kein Konto, kein Abo Web-App, installierbar als PWA Daten in der Cloud oder lokal KI per API anbinden
29 Ordner

legt postbuch beim ersten Start an. Danach sortierst du nie wieder von Hand.

1 Befehl

installiert den kompletten Stack — auf einem Raspberry Pi oder Server bei dir zuhause.

0 Abos

Keine Registrierung, kein Konto bei uns, keine Zahlungsdaten. Nie.

2 Wege

Cloud oder im eigenen Netz: Du entscheidest, wo Dateien und KI laufen.

Vollautomatische Post- & Dokumentenverwaltung

Weil das Leben zu kurz ist,
um Papierakten zu führen.

JuliaBeamtin
privat versichert
mit Beihilfe

Ein Abend im Monat verbrachte Julia mit Arztrechnungen, PKV und Beihilfe. Jetzt trackt bei ihr postbuch Rechnungen und Rezepte, kümmert sich um die Krankenkasse und gleicht deren Erstattung mit den tatsächlichen Kosten ab — der Abend gehört jetzt wieder Julia.

Jede Arztrechnung und jedes Rezept wird erfasst, an beide Stellen eingereicht und nachverfolgt. postbuch merkt, wenn nur ein Teil erstattet wurde, und zeigt, welche Position gekürzt wurde.

Danielwünscht sich mehr Überblick

Daniel verlässt sich nicht mehr auf sein Gedächtnis, ob eine Rechnung schon bezahlt ist. postbuch weiß es — und meldet sich, bevor die Frist abläuft.

Betrag, Empfänger und Zahlungsziel liest die KI direkt aus dem Dokument. postbuch erzeugt einen Girocode zum Abscannen. Offene Posten stehen im Dashboard; Erinnerungen kommen per Push oder in den Discord-Kanal. Lohnkosten von Handwerkerrechnungen sammelt postbuch für die Steuererklärung.

Lenawill nicht suchen —
sondern finden

Lena vergräbt sich nicht mehr in Aktenordner. Sie fragt lieber postbuch! „Hat die Heizung noch Garantie?" — Die Antwort kommt in Sekunden, der Beleg gleich mit.

Der Chat durchsucht den gesamten Bestand nach Bedeutung, nicht nur nach Stichwörtern. Jede Antwort verweist auf die Dokumente, aus denen sie stammt — nachprüfbar, mit einem Klick zum Dokument.

Abgelegt zum Immerwiederfinden.
Nicht zum Immerwiedersuchen.

So arbeitet postbuch

Rein, verstanden,
passend abgelegt.

Drei Schritte, von denen du nur den ersten selbst machst — und auch den nur, wenn du willst: Der Scanner legt direkt ab, der Cloud-Ordner wird überwacht.

Schritt 01

Eingang

Scannen, hochladen oder einfach in den überwachten Ordner legen. Netzwerkscanner spricht postbuch direkt an; das Papier ist danach sauber freigestellt und mit Texterkennung versehen.

Schritt 02

Verstehen

Ein Sprachmodell liest das Dokument wie ein Mensch und befüllt eine Datenbank mit Metadaten: Absender, Betrag, Datum, Frist, Kategorie, worum es genau geht. Auf Wunsch nutzt du ein Modell in der Cloud — oder eines, das bei dir im Keller läuft.

Schritt 03

Ablegen

Das Dokument landet im richtigen Ordner, mit sprechendem Dateinamen. Über postbuch durchsuchbar nach Bedeutung, nicht nur nach Wortlaut. Duplikate erkennt postbuch und warnt.

Scan, Shred & Forget

Unser Vorschlag als Standard fürs Papier — der Klassiker aus der Papierlos-Welt, leicht abgewandelt: „Shred" heißt bei uns nicht Schreddern. Wichtige Originale kommen weiterhin in einen Ordner. Nur eben: chronologisch, in genau einen statt in ein System aus Rubriken, das ohnehin nie ganz aufgeht.

  • ScanJedes Dokument einscannen und von postbuch lesen, verstehen und ablegen lassen — digital durchsuchbar, mit allen Metadaten.
  • ShredNicht wegwerfen: das Original wandert chronologisch in einen einzigen Ordner. Kein Sortieren nach Absender, Jahr oder Kategorie mehr nötig.
  • ForgetGesucht wird digital, nicht im Aktenschrank. Ein automatisch gedrucktes Etikett auf dem Ordner führt dich im Zweifel in Sekunden zum Original.

Wer mit wem redet

Dein Gerät, dein Server,
ein paar externe Fäden.

Kein Blackbox-Produkt: postbuch zeigt offen, was wo läuft — auf deinem Bildschirm, auf deinem eigenen Server und bei den wenigen externen Diensten, die du bewusst dazuschaltest. Alle Fäden laufen an einer Stelle zusammen: deinem eigenen Backend.

Dein Gerät

Browser · PWA

Deine Oberfläche — auf Handy und Desktop, ganz ohne App Store.

postbuch-Server · Raspi

postbuch-Backend

Nimmt Post entgegen, stößt die KI an, überwacht Fristen, entscheidet.

Datenbank

speichert Metadaten & Volltext

Cloud · wahlweise selfhosted

LLM-Provider

Cloud-API oder eigene Inferenz-Hardware — ein Notebook reicht dafür nicht.

Storage

OneDrive oder Nextcloud, auch lokal.

Discord

Erinnerungen, optional.

Web-Push-Dienst

Benachrichtigungen — landen direkt auf deinem Gerät, nicht über den Server.

Funktionen

Was drin ist.

Kein Modulbaukasten, kein Pro-Tarif. Alles davon ist Teil der Installation.

Posteingang aus jeder Quelle

Netzwerkscanner, Drag & Drop im Browser oder ein überwachter Cloud-Ordner. Alles landet in derselben Warteschlange.

KI, die den Inhalt versteht

Nicht Stichwort-Erkennung: Das Modell liest den Brief, ordnet ihn ein und zieht die Felder heraus, auf die es ankommt.

Arztrechnungen, PKV & Beihilfe

Einreichen, nachhalten, abgleichen — inklusive Teilerstattungen und gekürzter Positionen. Die Paradedisziplin von postbuch.

Chat mit deinen Dokumenten

Fragen in normalem Deutsch stellen. Die Antwort kommt mit den Belegen, aus denen sie stammt — nachprüfbar statt geraten.

Ablage nach deinen Regeln

Dateien in die Cloud oder auf die eigene Platte, KI aus der Cloud oder vom eigenen Rechner. Vier Kombinationen, eine Anwendung.

Fristen, die sich melden

Zahlungsziele, Kündigungsfristen, offene Erstattungen. postbuch erinnert per Push-Nachricht oder im Discord-Kanal.

Etiketten für das Papier

Wer das Original aufhebt, druckt sich direkt aus dem Browser ein Etikett — und findet den Ordner später wieder.

Sicherung, die zurückkommt

Automatische Backups samt Wiederherstellung. Was einmal drin war, holst du auch nach einem Plattencrash zurück.

Klein genug für den Pi

Der komplette Stack läuft in Docker-Containern — ein Raspberry Pi im Regal reicht. Kein Server-Schrank, kein Mietrechner.

Warum postbuch

Nicht Ablage
mit KI.
Ablage aus KI.


Die meisten Dokumentenverwaltungen sind vor der KI entstanden. Sie legen Dateien ab, verschlagworten sie, erkennen Text — und haben irgendwann eine KI-Funktion danebengestellt. Das merkt man: Die eigentliche Arbeit macht weiterhin der Mensch, die KI hilft ein bisschen.

postbuch ist andersherum gebaut. Das Sprachmodell kommt nicht on Top, es ist das Fundament. Es entscheidet, worum es in einem Dokument geht, wohin es gehört, was daran wichtig ist und was daraus folgt. Alles andere — Ordner, Datenbank, Suche — ist Infrastruktur dahinter.

Deshalb kann postbuch Dinge, die sich mit Regeln und Schlagwörtern nicht bauen lassen: erkennen, dass diese Erstattung zu jener Rechnung gehört und um 43,20 € gekürzt wurde. Oder eine Frage zu einem Vertrag beantworten, den nie jemand verschlagwortet hat.

Der ehrliche Teil: postbuch richtet sich an Leute, die einen kleinen Server zuhause betreiben — ein Raspberry Pi genügt. Die Installation ist so freundlich erklärt, wie wir es hinbekommen. Aber sie bleibt eine Installation, und das soll sie auch.

Der Haken

Warum das hier
nichts kostet.


Weil es ein Hobbyprojekt ist. postbuch ist entstanden, weil der eigene Papierstapel weg sollte — und es ist geblieben, weil es funktioniert hat.

Es gibt keine kostenpflichtige Variante, die später kommt. Keinen Spendenknopf, keine Werbung, kein Konto, keinen Newsletter, kein Tracking. Es gibt hier nichts zu verkaufen und nichts einzusammeln. Diese Seite lädt nicht eine einzige Datei von einem fremden Server — schau ruhig in den Netzwerk-Tab.

Was Geld kostet, sind allenfalls die Dienste, die du selbst dazuschaltest: ein Cloud-Speicher, ein KI-Anbieter. Beides ist optional und läuft über deine eigenen Zugangsdaten, an uns vorbei — es gibt gar kein „uns", das dazwischen stünde.

Was du vorher wissen solltest

  • Betreib postbuch niemals offen im Internet. Nur im eigenen Netz oder über VPN. Hier liegen Gesundheits- und Finanzdaten — das ist keine Software, die man ins Freie stellt.
  • Diese Software ist zu großen Teilen mit KI entstanden. Fehler, Datenverlust und sicherheitsrelevante Lücken sind möglich. Backups sind kein Extra, sondern Voraussetzung.
  • Die beste Erfahrung ist die mit Cloud-Anteil. Rein lokal (eigener Speicher, lokales Modell) läuft vollständig, die KI-Qualität bei kniffligen Vorgängen ist aber spürbar schwächer.
  • Nur für den privaten Gebrauch. Von Einsatz im Verein, in der Kanzlei oder nebenberuflich raten wir ausdrücklich ab. Und nichts hiervon ist eine Rechtsberatung.
Ausführlich nachlesen

FAQ

Fragen, die
immer kommen.

Was ist der einfachste Weg, postbuch zu betreiben?

Ein Raspberry Pi mit mindestens 2 GB RAM, dazu ein Account bei einem KI-Anbieter (z. B. OpenAI oder Anthropic) mit ein paar Euro Guthaben aufgeladen. Mehr braucht es für den Anfang nicht — der Installer richtet den Rest ein, und der Einrichtungsassistent führt dich danach durch KI-Zugang und Ablage.

Ist das wirklich kostenlos?

Ja. postbuch selbst kostet nichts, es gibt kein Abo bei uns und keine Pro-Version. Volle Power bekommst du aber nur mit externen Diensten dazu — einem KI-Anbieter, optional Cloud-Speicher —, und die verursachen überschaubare, meist kleine Kosten. Eine Ausnahme ist der Chat mit deinen Dokumenten: Der durchsucht größere Textmengen und schlägt deshalb spürbar stärker zu Buche. Dafür lässt sich hier ein bestehendes KI-Abo einbinden, statt pro Anfrage zu zahlen.

Wie viel kostet die KI ungefähr im Monat?

Kommt aufs Volumen an, aber als Anhaltspunkt: Für Scannen, Verstehen und Ablegen liegen normale Haushalte meist im niedrigen einstelligen Euro-Bereich pro Monat. Der Chat mit den Dokumenten kann, je nachdem wie oft du fragst, spürbar mehr kosten — genau dafür lässt sich statt Verbrauchsabrechnung ein KI-Abo einbinden.

Brauche ich Programmierkenntnisse für die Installation?

Nein. Ein Befehl im Terminal installiert den kompletten Stack, danach übernimmt ein Einrichtungsassistent im Browser. Etwas Terminal-Grundwissen — per SSH auf den Pi verbinden, einen Befehl einfügen — reicht völlig.

Muss es ein Raspberry Pi sein?

Nein, es reicht jeder Linux-Rechner, auf dem Docker läuft — NAS, Mini-PC, virtuelle Maschine. Der Pi ist einfach die günstigste und stromsparendste Empfehlung, für die die Anleitung optimiert ist.

Was ist, wenn ich aufhöre — komme ich noch an meine Dokumente?

Ja, jederzeit. Deine Originaldateien liegen in deinem eigenen Cloud-Speicher-Konto, in normalen, lesbaren Ordnern und mit sprechenden Dateinamen — nicht in einem Format, das nur postbuch versteht. Löschst du postbuch, bleiben deine Dokumente dort liegen.

Was, wenn postbuch eines Tages nicht mehr weiterentwickelt wird?

Deine Dokumente überleben postbuch so oder so: Die Originale liegen als offenes PDF in deiner eigenen Cloud, in menschenlesbaren Ordnern mit sprechenden Dateinamen — kein Format, das nur postbuch öffnen kann. Selbst die Metadaten stecken in einer gewöhnlichen Postgres-Datenbank, kein proprietäres Ablageformat.

Und falls dir das nicht reicht: Der Code ist quelloffen, wer will, darf selbst weiterentwickeln. Dank der ausführlichen Markdown-Dokumentation im Repository ist das Projekt „KI-ready" — Änderungen lassen sich per Prompt an ein Sprachmodell angehen, nicht nur von Hand.

Ist meine Post bei postbuch sicher?

Genauso sicher, wie du dein eigenes Netzwerk absicherst — postbuch läuft bei dir, nicht bei uns. Wichtig deshalb: niemals offen ins Internet stellen, nur im eigenen Netz oder per VPN erreichbar machen. Mehr dazu unter Grenzen & Risiken.

Kann ich mein Claude-Abo einbinden?

Bei Anthropic nicht für den produktiven Betrieb. Die Anbindung existiert im Code, ist aber ausdrücklich nur für Entwicklungszwecke gedacht — ein bestehendes Claude-Abo dauerhaft als KI-Backend einer fremden Anwendung zu nutzen, ist mit Anthropics Nutzungsbedingungen nicht vereinbar.

Ein ChatGPT-Abo lässt sich nicht einbinden — die Anbindung gab es kurzzeitig und wurde wieder entfernt. Der Grund ist technisch: Die Abo-Strecke von OpenAI läuft über das Codex-Protokoll, und das kennt als Eingabe nur Text und Bilder. Ein PDF nimmt es nicht entgegen, womit für eine Dokumenten-App das Wesentliche fehlt. Dazu kommt, dass OpenAI die Nutzung eines Abos für unbeaufsichtigte Server-Automatisierung ausdrücklich nicht empfiehlt.

Für den stabilen, produktiven Betrieb empfehlen wir deshalb unabhängig vom Anbieter einen regulären API-Key.

Ist der Code wirklich einsehbar?

Ja, quelloffen unter der AGPL-3.0. Du kannst nachlesen, was die Software mit deinen Dokumenten macht, statt es glauben zu müssen.

Ein Befehl, ein Rechner, fertig

Räum den Stapel weg.

Der Installer richtet alles ein: Datenbank, Anwendung, Weboberfläche. Danach führt dich ein Assistent durch Ablage, KI-Zugang und Scanner.

Installieren curl -s https://postbuch.net/install.sh | bash